4steps4you

Auf was schauen im Umgang mit Geld? Die 4steps4u geben dir Tipps und Ratschläge, wie du's angehen kannst. In vier Schritten zu mehr Überblick über dein Geld und für ein besseres Feeling! Jeder der vier Schritte beinhaltet Informationen für dich und Überlegungen über deinen Umgang mit Geld.

  • step1 - Karte rein, Geld raus - und ein Minus am Konto?
  • step2 - Mit einem Polster schläft es sich besser!
  • step3 - Handy, Leasing, Versicherung & Co
  • step4 - Überblick über deine Finanzen


step1 - Karte rein, Geld raus - und ein Minus am Konto?
Überziehungszinsen, Spesen, Kosten, erhöhte Kontoführungsgebühren...Das Überziehen des Kontos ist eine teure Geld-Pump-Möglichkeit und eigentlich nur dafür gedacht, kurzfristig finanzielle Engpässe zu überbrücken! Wenn du über deine Verhältnisse lebst und mehr ausgibst als du einnimmst, führt dies zu einer stetig steigenden Überziehung des Kontos. Ein überzogenes Konto muss jedoch auch wieder ausgeglichen werden. Denn ein ständiges Minus am Konto kostet dich ziemlich viel! Zinsen von 8 bis 13 % werden dabei verrechnet, zudem noch etwaige Kosten und erhöhte Kontoführungsgebühren. Wenn du also dein Konto mit durchschnittlich EUR 700,-- ein Jahr überziehst, so kostet dich das bei 10 % Zinsen (quartalsmäßig kapitalisiert) EUR 72,67 ohne etwaige Zusatzkosten!

  • Tipps

    • Vergleiche bei der Kontoeröffnung verschiedene Angebote der Banken (Soll- und Haben-Zinsen, Kontoführungsgebühren, Kontoauflösungsspesen,...)!
    • Sparen bei gleichzeitigem Kontominus oder anderen Schulden ist nicht sinnvoll. Also: Zuerst Kontominus/Schulden abdecken, erst dann sparen. Wenn du Erspartes besitzt, so verwende dieses Geld für die Abdeckung deiner Schulden!
    • Du kannst bestimmte Konditionen der Banken verhandeln. Probiere es aus!
    • Hol dir regelmäßig (wöchentlich) die Kontoauszüge bei deiner Bank ab, damit du den Überblick behältst!
    • Schau, dass immer ein gewisser Geld-Puffer auf deinem Konto ist, um nicht am Monatsende ins Minus zu rutschen!
    • Vergleiche die bargeldlosen Zahlungen (z.B.mit Bankomatkarte) mit den Abbuchungen auf deinem Konto!
    • Bankomatkarte verloren? Sofort den Bankomatkarten-Sperrnotruf anrufen (Tel.: 0800/204 88 00) und die Karte sperren lassen!

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    step2 - Mit einem Polster schläft es sich besser!
    Einen kleinen Geld-Polster auf der Seite zu haben, bringt Entspannung! Erst wenn du etwa ein bis drei Monatseinkommen auf einem täglich fälligen Sparbuch angespart hast, kannst du über längerfristige Sparformen weiterdenken (z.B. Bausparen). Verlasse dich bei deinen Geld-Angelegenheiten auf dich selbst und informiere dich bei den Konsumentenberatungsstellen der Arbeiterkammer oder dem Verein für Konsumenteninformation. Für deinen Geld-Polster brauchst du nicht den alten Schulbekannten, der nun Finanzberater ist und dir irgendwelche Verträge, die du nicht unbedingt brauchst, "aufschwatzen" möchte.

    Tipp
    Kaufe dir kurzlebige Konsumgüter (z.B. Elektronikartikel) immer von deinem ersparten Geld! Für das Ansparen bekommst du Zinsen, für Kredite und Ratengeschäfte musst du Zinsen bezahlen. So kostet eine Teilzahlungsfinanzierung bei Versandhäusern ca.18 % Zinsen effektiv! Das Produkt ist somit erheblich teurer als wenn du es bar bezahlst.

    Zinsen und Konditionen unbedingt mit den Banken verhandeln!

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    step3 - Handy, Leasing, Versicherung & Co
    Wie schauen deine "Bindungen" aus? Versicherungen, Handyverträge, Fitnesscenter, Abos von Zeitungen, Mitgliedsbeiträge bei Vereinen etc. Mit all diesen Firmen gehst du eine Beziehung für eine bestimmte Zeit ein. Wird ein Großteil deiner monatlichen Einnahmen durch diese fixen Kosten von Verträgen verplant, ist ein flexibler Umgang mit deinem Geld nahezu unmöglich. Stehen dir dann noch außerordentliche Reparaturen ins Haus, wird es eng.

    Tipp
    Prüfe regelmäßig den Nutzen, die Notwendigkeit bzw. Zweckmäßigkeit von derartigen Verträgen und führe etwaige Kündigungen zum richtigen, vertraglich festgelegten Zeitpunkt aus!

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    step4 - Überblick über deine Finanzen
    Behalte dir einen Überblick über deine Finanzen! Zuerst überlegen: Was brauche ich, was will ich und was kann ich mir auch leisten? Jede/r von uns hat individuelle finanzielle Voraussetzungen. Wenn sich dein/e Freund/in etwas Tolles kaufen kann, heißt das noch lange nicht, dass das bei dir auch möglich ist.

    Tipps
    Damit du dein Geld planen kannst, musst du dir einen Überblick über deine Ausgabenbereiche machen! Wenn du deine Einnahmen und Ausgaben auflistest (Budgetplan), erhältst du eine Übersicht über deinen Geldhaushalt. Dann kannst du eine Entscheidung treffen, wo du Geld eventuell einsparen bzw. wie Du es dir richtig einteilen kannst.

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    Downloads
  • Einnahmen-Ausgaben-Liste (44 kb)
  • Haushaltsbuch für MS Excel (439 kb)
  • Autokostenplaner für MS Excel (547 kb)
  • Risiko-Check für deinen Umgang mit Geld (3,8 MB)