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Kultur/MedienprojekteNeben Informationsangeboten ist es uns wichtig, Schulden-Prophylaxe mittels verschiedener Medien zu gestalten. Außerdem setzen wir mit unserem Angebot auch kulturelle Akzente! Hier eine Übersicht über die durchgeführten Projekte: Theaterstück „cash-BOX“ Jung sein. Dazu gehören. Selbstdefinition durch Konsum. Du bist, was du kaufst. Der Preis dafür ist oft hoch. Um den Schein wahren zu können, werden oft Grenzen überschritten. Finanzielle, ethische, moralische und persönliche. Das Theater-Stück „cash-BOX – jung, lässig, pleite“ thematisiert den Umgang Jugendlicher und junger Menschen mit Geld und Schulden. „cash-BOX“ wurde im Auftrag der SCHULDNER-HILFE geschrieben und nun von Liane Locker – der Autorin des Stücks – mit einer siebenköpfigen Theatergruppe der Körnerschule Linz überarbeitet und neu inszeniert. Hier finden Sie eine genaue Inhaltsangabe des Stücks.
Für das Schuljahr 2010/11 besteht für Schulen in Oberösterreich die Möglichkeit, die Wanderbühne einzuladen und Cash-Box für Schüler/innen ab der 7./8. Schulstufe aufzuführen. Und das ganz ohne großen Aufwand für die Schule: „Wir kommen zu Ihnen ins Haus. Für die Aufführung benötigen wir weder Bühne noch technisches Equipment. Ob Aula, Turnsaal oder großes Klassenzimmer – wir spielen, wo Sie uns Raum zur Verfügung stellen. Die Requisiten bringen wir.“ Schauspielteam der Körnerschule mit der Autorin Dr. Liane Locker Im Anschluss an das Stück (Dauer ca. eine Stunde) besteht die Möglichkeit zur Diskussion mit den Schauspieler/innen und einem/einer Mitarbeiter/in der SCHULDNER-HILFE. Die Aufführung ist für die Schule kostenlos. Nur die Fahrtkosten (wenn möglich öffentlich) der Theatergruppe zum Aufführungsort sind zu übernehmen. Nähere Informationen bei Mag. Thorsten Rathner unter rathner@schuldner-hilfe.at bzw. der Telefonnummer 0732/77 77 34. „Schuldenfalle Handy“
Projekt „Prominente & Geld“ Dieses Projekt wurde im Laufe des Schuljahres 2008/09 mit der Gruppe „Handel und Büro“ der Polytechnischen Schule Linz-Stadt 1 durchgeführt. Für dieses Projekt wählten die Schüler/innen prominente Persönlichkeiten aus, denen sie in Interviews Fragen zum Themenbereich Geld stellten. Was bedeutet Geld für Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen? Wie haben sie den Umgang mit Geld erlernt und welchen Umgang pflegen vermeintlich wohlhabende Menschen damit? Gibt es Unterschiede zu den Vorstellungen der Jugendlichen? Die Auswahl der Prominenten und der Fragen war den Jugendlichen selber überlassen. Es sollte insgesamt eine Mischung von Persönlichkeiten aus Politik, Sport und Kultur werden. Nach intensiven Bemühungen konnten die Jugendlichen schlussendlich fünf Politikerinnen und Politikern ihre Fragen in persönlichen Interviews stellen.
Neben der Auseinandersetzung mit dem Themenbereich „Geld und Schulden“, die sich aus der Arbeit an dem Projekt für die Schüler/innen ergab, mussten sich die Jugendlichen auch weiteren Herausforderungen stellen: Kontaktaufnahme, Telefonate, Terminvereinbarungen und Organisation, das Gespräch mit einer Person des öffentlichen Lebens in einem fremden Umfeld, Absagen, das Sammeln und Ordnen der Ergebnisse und das Einarbeiten in einen Abschlussbericht. Diesen Abschlussbericht mit den Interviews im Wortlaut und den Erfahrungen der Schüler/innen finden Sie demnächst hier zum Download
Projekt „Analyse von Infomaterialien“ BS 2 Gmunden, Schuljahr 2008/09 Im Schuljahr 2008/09 führte die SCHULDNER-HILFE mit der Gruppe „Absatsz und Werbung“ der dritten Klassen Berufsschule 2 Gmunden ein Projekt durch in dessen Rahmen die Schülerinnen und Schüler eine Analyse der vorhandenen Informationsmaterialien der SCHULDNER-HILFE OÖ durchführten. Neben der kritischen Betrachtung der Broschüren, Folder, Ratgeber und Plakate wurden auch eigene Ideen und Vorschläge eingebracht und umgesetzt, welche wir für die Erstellung zukünftiger Infomaterialien gerne berücksichtigen werden. Die Ergebnisse des Projektes wurden am 17.04.2009 im Rahmen einer Veranstaltung zur Übergabe des OÖ. Finanzführerscheins an die Schüler/innen der BS 2 Gmunden in der Wirtschaftskammer Gmunden präsentiert.
Vortrag „Ich will das mit dem Bär drauf!“ Ursulinenhof Linz, 24.11.2008
Projekt „72 Stunden ohne Kompromiss“ Von 22. bis 24. Oktober 2008 fand zum vierten Mal die österreichweite Aktion „72 Stunden ohne Kompromiss“ statt. Die SCHULDNER-HILFE führte im Rahmen der drei Projekttage ein Projekt mit fünf Schülerinnen und Schülern des BORG Bad Leonfelden durch. Die Gruppe setzte sich das Ziel, in 3. und 4. Klassen umliegender Hauptschulen Präsentationen zum Thema „richtiger Umgang mit dem Handy“ durchzuführen. Zu diesem Zweck führten die Jugendlichen eine Befragung unter ca. 200 Schüler/innen der Tourismusfachschule Bad Leonfelden zu deren Telefonierverhalten durch, bereitete eine Präsenation vor und organisierte Termine an den Hauptschulen Vorderweißenbach und Helfenberg. Dort präsentierten sie die Ergebnisse zusammen mit Hinweisen auf Kostenfallen und Tipps für den richtigen Umgang mit dem Handy.
Bodenplakatserie „Ganz unten?“ Zusammen mit der Schuldnerberatung Salzburg wurde im Jahr 2008 eine neue Ausstellung konzipiert. Auf Bodenplakaten, die auf öffentlichen Flächen ausgelegt werden, blickt Vorübergehende jemand von unten an und konfrontiert sie mit seinen/ihren Ängsten und dem Gefühl, sich als Schuldner/in gesellschaftlich ganz unten zu fühlen.
Projekt "eyecatcher" Dieses Projekt wurde im Laufe des Schuljahres 2007/08 mit der Klasse 3GD der „HTL 1 Bau und Design“ Linz durchgeführt. Aufgabe der Schülerinnen und Schüler der Klasse war es, zuerst Sprüche zum Thema „Geld und Schulden“ zu entwickeln und diese dann grafisch in Form von statischen oder animierten eyecatchern für das Internet umzusetzen, um diese dann unter anderem auf szene1 zu verwenden. Die Internet-Plattform szene1.at bietet mit seiner großen Zahl an registrierten Benutzern die Möglichkeit, viele Jugendliche direkt anzusprechen. Wie aber optisch am Besten auf das Thema aufmerksam machen? Den Themenbereich Geld und Schulden für Jugendliche kurz und prägnant darstellen, neugierig machen und auf das Angebot der SCHULDNER-HILFE OÖ hinweisen – das waren die Ziele für die Projektteilnehmer-/innen. Am 24.6. fand zum Abschluss von „eyecatcher“ eine Prämierung der besten Beiträge statt. Eine vierköpfige Jury - bestehend aus Peter Binder (Presseprecher von Soziallandesrat Josef Ackerl), Rudolf Mitter (Creative Director der Werbeagentur adeins), Prof Markus Riebe (Landesschulrat OÖ, Fachinspektor für Bildende Kunst) und Josef Voglsam (Gründer und Geschäftsführer von szene1) - wählte im Rahmen der Veranstaltung die jeweiligen Besten aus. In den beiden Kategorien wurden folgende Sieger ermittelt: Kategorie „statische Bilder“
Kategorie „animierte Banner“
Wir gratulieren den Gewinnerinnen und dem Gewinner recht herzlich und bedanken uns bei der gesamten 3GD und ihren Lehrern für die Zusammenarbeit.
Forumtheater "Konsum macht..." zum Thema Konsum und Schulden Im Rahmen des prophylaktischen Herbstes 2007 veranstaltete die Schuldner-Hilfe OÖ zusammen mit der ARGE für Obdachlose Linz einen Theaterabend im kleinen Saal des Ursulinenhofs Linz. Auf dem Programm stand das Stück: "KONSUM MACHT..." Forumtheater – das heißt, dem Publikum die Möglichkeit geben, das unbefriedigende Ende eines Theater-Stückes durch aktives Mitwirken neu zu gestalten. ZuschauerInnen können sich in dargestellte Szenen einwechseln und die SchauspielerInnen ersetzen. Was würde ich in der dargestellten Situation tun? Wie kann ich durch meine Ideen und mein Handeln die Szenen verändern? Die ARGE für Obdachlose hat sich mit seinen Laien-SchauspielerInnen des Themas Konsum angenommen und zeichnet auf komische Weise das realistische Szenario einer Familie in der Schuldenspirale. Das Publikum ist im Anschluss an das Stück dazu eingeladen, die Handlung durch aktive Teilnahme in eine andere Richtung zu lenken. Skulpturausstellung „Schulden fesseln“ Die SCHULDNER-HILFE trug mit der Skulpturausstellung „Schulden fesseln“ das Thema Schulden und die damit einhergehende Diskussion in den öffentlichen Raum. Diese Ausstellung wurde gemeinsam mit der Schuldnerberatung Salzburg erstellt, wo sie am Mozartplatz aufgebaut wurde.
Sie soll den BetrachterInnen die Privatverschuldung der OberösterreicherInnen vor Augen führen, die Lebensrisiken, die damit verbunden sind, thematisieren und den Themenkreis Schulden gleichzeitig be- und angreifbar machen. Passanten in der Linzer Einkaufsstraße Nr. 1 werden eingeladen, kurz inne zu halten und sich mit Fragen des Konsumverhaltens und der Schuldenthematik auseinander zu setzen. Die Ausstellung setzt sich an 5 Stationen kritisch mit wesentlichen Themen rund um die Schuldenthematik auseinander. Das Handy, das längst mehr ist als nur ein Kommunikationsmittel, ist zu einem Symbol für Verschuldung im Jugendalter geworden. Dementsprechend überdimensional sticht es unter den anderen Objekte der Ausstellung hervor. Immerhin war im Jahr 2006 jeder fünfte neue Klient der SCHULDNER-HILFE unter 25 Jahre alt. Über Geld spricht man bekanntlich in unserer Gesellschaft nicht. Über Schulden schon gar nicht. Viel zu selten sind Konsumverhalten oder der verantwortungsvolle Umgang mit Geld ein Bestandteil der schulischen Ausbildung. Wer nicht über Geld redet, wird aber auch den Umgang mit ihm nicht erlernen.
Geldg'schichten
Schüler und Schülerinnen der HLW für Kommunikations- und Mediendesign, Linz, haben in Kooperation mit der SCHULDNER-HILFE, Linz, mehrere vertonte Bildgeschichten (Videoformat, Standbilder mit Audiospur) zu verschiedenen Themen im Bereich Geld/Schulden gemacht. Die inhaltliche Begleitung kam von der SCHULDNER-HILFE, die konkrete Themenwahl und die Gestaltung der Storys lag bei der HLW (Schüler/-innen und Lehrer). Vorgabe für das „Film-Genre“ war, Impulsfilme für die Bildungsarbeit zu gestalten, also kurze Geschichten, die sich als Einstieg für eine inhaltliche Auseinandersetzung eignen. So entstanden zehn Geschichten, die nun als Beispiel einer kreativen Auseinandersetzung von Schülern und Schülerinnen und ihrem spezifischen Zugang zum Thema Geld und Schulden am 6.12.06 in der Öffentlichkeit präsentiert wurden. Nähere Infos hier. Erster Platz Jury Geldhard - Ein Mann und seine Schulden
Zweiter Platz Jury und Sieger Publikumswertung Liebe auf Leasing
Dritter Platz Jury Du kannst vor deinen Schulden nicht davonlaufen! Radiokampagne "...damit Sie zu Weihnachten nicht abbrennen"
Unser jährlicher Veranstaltungsschwerpunkt "Prophylaktischer Herbst" stand im Jahr 2003 unter dem Motto "Bilder sagen mehr als tausend Worte". In Zusammenarbeit mit der HBLA für künstlerische Gestaltung Linz wurde diese Ausstellung konzipiert und umgesetzt. Das Ziel war, die Schüler/-innen neben dem fotografischen Gestaltungsprozess einen persönlichen Umgang mit dem Thema Schulden zu ermöglichen. Durch das Gestalten erhielten die Schüler/-innen neben praktischen fotografischen Fähigkeiten auch intellektuelle Werkzeuge, sich mit einem sozialen, tabuisierten und brisanten Thema intensiv auseinanderzusetzen. |
| cash-view / money, action & satisfaction Prophylaktischer Herbst 2002 22. bis 28. November 2002 Filmreihe im Programm-Kino |
Mit dieser Filmreihe, die im Rahmen des Prophylaktischen Herbstes 2002 in Kooperation mit dem Moviemento Programmkino Linz lief, wollten wir das „liebe“ Geld und die „bösen“ Schulden thematisieren. Die Geld-Bilder und Sequenzen sind lustig, besorgniserregend, traurig, spannend, verrückt, unterhaltsam, tragisch, komisch, problematisch, lustvoll, ... So, wie das Geld-Leben spielt: Emotionen, Werte, Prioritäten und Bedürfnisse haben immer etwas mit den vielen Entscheidungen und Handlungen rund ums Geld zu tun. Ob in der Partnerschaft, in der Familie oder als Single. Die Komplexität im Umgang mit Geld führt immer wieder zu Risiken und Fehleinschätzungen. Daher ist es aus unserer Sicht notwendiger denn je, dass Jede und Jeder reflektierte Geld-Planungskompetenzen besitzt.
Folgende Filme waren im Moviemento Programmkino Linz zu sehen:
cash-BOX - Theater für Jugendliche und Erwachsene
... jung - lässig - pleite
Jung, frei und unbelastet. Freunde, Freude, Hypes und Events. Jeder und jede will dazugehören, dabei sein, IN-sein
Der Preis dafür ist hoch - Autos, Handys, Kleidung, Kosmetik, Urlaub, Sport, Wohnen, Partys, Computer, ... Der Schein wird gewahrt. Nach außen. Am Kontoüberzug, beim Kredit und beim Leasing wird aber sichtbar, dass die Einnahmen mit den Ausgaben nicht mithalten können. Überlegungen werden dazu angestellt. Wie kommt man zu dem großen Geld? Wie kann man das Minus wieder abbauen? Möglichst schnell und ohne viel Einsatz! Eine Dynamik beginnt sich zu entwickeln. Werte werden über Bord geworfen. Werte wie Intimität, Vertrauen, Menschlichkeit. Leben über den finanziellen Möglichkeiten hinaus kostet sehr viel. Einerseits Zinsen, Spesen und zusätzliche Kosten und andererseits Handlungen, die im Grau- oder Grenzbereich von Ethik, Moral und Legalität liegen.
„Cash-Box“
Das Theaterstück wurde im Rahmen der Schulden-Prophylaxe der Schuldner- und Familienberatung des Vereins für prophylaktische Sozialarbeit erstellt. „Cash-Box“ ist ein Theaterstück, das den „Umgang mit Geld“ sowie „Schulden“ bei Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen thematisiert. Das Drehbuch des Stückes „Cash-Box“ wurde speziell für den Einsatz mit Schulspielgruppen und Jugend-Laien-Theatergruppen konzipiert und wird vom Verein für prophylaktische Sozialarbeit an Schulspiel- und Laienspielgruppen weitergegeben. Für die Aufführung von Schulspielgruppen sind Begleitmaterialien und Plakate erhältlich. Wir unterstützen Lehrer/-innen und Jugendarbeiter/-innen mit unserem Know-how beim Thema "Cash". „Cash-Box“ ist für Jugendliche und Erwachsene Zuseher geeignet. Die primäre Zielgruppe des Theaterprojektes sind Jugendliche im Alter von 14 bis 22 Jahren.
Autorin: Dr. Liane Locker
Alle Rechte: schuldner-hilfe - Verein für prophylaktische Sozialarbeit
Bildgeschichte "cash is fesch?!" | ![]() |
Radio-Sendereihe "Über Geld spricht man"
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Gerade Jugendliche und junge Erwachsene leben oftmals über ihren Verhältnissen. Schulden und Geldprobleme gehören zur Tagesordnung: Coole Klamotten, Partys, Feste und Entertainment am Wochenende, trendige Sportarten, ein neues Auto, das beste Handy...
Unser Ziel ist es, viele oberösterreichische Jugendliche mit der Botschaft "Finanzinfarkt" zu erreichen und sie zu einer Diskussion, ohne erhobenen Zeigefinger, über den sinnvollen Umgang mit Geld anzuregen. Der Kino-Spot lief in den Monaten Dezember 2002, Jänner und Februar 2003 in allen größeren oberösterreichischen Kinos vor den jeweiligen Haupt-Abendfilmen. Der "Anti-Schulden-Werbe-Spot" wurde in Zusammenarbeit mit Sozial-Landesrat Josef Ackerl und der FH-Hagenberg MTD realisiert und ist eine weitere Initiative zur Schulden-Prophylaxe, denn Vorbeugen ist billiger als "sanieren".
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